Nachdem ich das Soundupgrade für das Märklin-Krokodil 37565 gezeigt habe, folgt als Ergänzung hier noch ein Hinweis zum Einbau einer Führerstandbeleuchtung und einer Elko-Pufferschaltung.
Der Einbau einer Führerstandbeleuchtung gestaltet sich sehr einfach. Denn Märklin verwendet eine trickreiche Hauptplatine, so dass für das Spitzenlicht mit Schweizer Lichtwechsel und schaltbarem roten Schlusslicht lediglich LV/LR und AUX 1 benötigt werden. AUX 2 – AUX 4 bleiben also ungenutzt und können für andere Dinge verwendet werden.
Dazu hat Märklin, was bei Märklin eher unüblich ist, die Platine mit Lötpads für AUX 2/3/4 und GND ausgestattet, so dass man noch nicht mal am Decodersockel löten muss:
Ich habe in diesem Fall die Führerstandsbeleuchtung an AUX 2 und AUX 3 angeschlossen. Als LED habe ich einen Abschnitt von einem LED-Streifen verwendet. Den Vorwiderstand habe ich gegen einen 5 kOhm Widerstand ersetzt, so dass man die LED nicht noch zu stark über den Decoder dimmen muss. Zwischen Führerstandeinrichtung und Gehäusedach ist ein ausreichend großer Spalt, durch den man die LED in den Führerstand schieben kann. Dank des selbstklebenden LED-Streifen muss man diesen dann nur noch an die Decke drücken.
Zwischen GND und U+ (orange bei Märklin) lässt sich noch eine Elko-Pufferschaltung oder ein PowerPack anschließen. Ein 680 µF Elko ist knapp zu groß, wegen einer Befestigungsschraube der Hauptplatine. Lässt man diese einfach weg, reicht der Platz so gerade. Besser wäre ein kleinerer Elko oder eben ein PowerPack mit Supercaps mit 6,3 mm Durchmesser oder 4 mm Durchmesser.
Mit diesem kleinen Umbau und dem Märklin Ce 6/8 II – 14272 – Soundupgrade mit dem D&H SD21A-4 Sounddecoder ist das Krokodil nochmals deutlich aufgewertet.




Nettes Tierchen…, super optimiert 😮
Wo Du das nur her hast ;-))
Hallo!
Hab bei meinem Krokodil Ce 6/II entsprechend Ihrer Anleitung eine SMD LED mit Widerstand an AUX 2 und AUX 3 angeschlossen. Leider ohne Erfolg – es leuchtet nicht?
Was muss ich tun, damit es funktioniert.
Danke und mit freundlichem Gruß
Eduard Kolle
Hallo Eduard,
hast Du den Decoder auch programmiert? Du musst ja eine Funktionstaste mit dem entsprechenden Ausgang belegen, um die LED schalten zu können.
Gruß
Moritz
Hallo Moritz! Danke für die rasche Antwort. Werde mit der MS2 die Programmierung nicht selbst machen, sondern den Fachmann ersuchen dies zu tun. Ist mir zu gefährlich, dass durch Fehler der Decoder unbrauchbar wird.
Lieben Gruß – Eduard Kolle
Hallo Moritz!
Hab es nach der Anleitung von Märklin doch mit der MS 2 versucht den Decoder zu programmieren, leider ohne Erfolg. Alle vorgegebene Schritte zur Programmierung eingehalten, es geht nicht.
Kannst mir vielleicht einen Tipp geben, wie es geht. Sonst werde ich den Fachmann in Graz besuchen, der es dann sicher auf der SC 3 schaffen müsste.
Danke und lieben Gruß
Eduard Kolle
Hallo Eduard,
Du hast den Originaldecoder der 37565, richtig?
Mit der MS2 kann man den leider nicht entsprechend programmieren, da der Decoder kein DCC-Protokoll unterstützt und mit mfx die MS2 nur eingeschränkt programmieren kann.
Hallo Moritz! Danke für die rasche Antwort. Werde mit der MS2 die Programmierung nicht selbst machen, sondern den Fachmann ersuchen dies zu tun. Ist mir zu gefährlich, dass durch Fehler der Decoder unbrauchbar wird.
Lieben Gruß – Eduard Kolle
Vielen Dank. Ja ich hab den Decoder 37565, wie in diesem Bericht auch zu sehen ist.
Werde zum Märklin Shop gehen und hoffen, dass die es mit der SC 3 schaffen.
lg -Eduard Kolle
Leider – auch der Fachmann hat den Anschluss über AUX 2 und 3 nicht geschafft. Hab jetzt selbst den einfachen Weg über die bestehenden Kabel (grau und gelb) des Frontlichtes gemacht und es funktioniert. Führerhausbeleuchtung brennt halt immer, wenn die Frontlichter auf ein sind. Eigenartig, dass im Vorwärtslauf jetzt auch immer auch die Rücklichter etwas schwächer leuchten?
auch dieses Problem gelöst: ein Kabel zum Frontlicht und eines zur Masse (braun) Somit funktionieren alle Lichtfunktionen wie ursprünglich vorgesehen.
Dennoch Danke für die guten Ratschläge und mit freundlichem Gruß
Eduard Kolle